Soul@Work unterstützt die Agilisierung

Wirtschaft im Dienst der Menschen  – Soul@Work liefert einen wichtigen Beitrag zur Agilisierung in Unternehmen

 

Unternehmenskultur hat Schlüsselrolle bei der Agilisierung

Vor dem Hintergrund der vielerorts angestrebten Transformation hin zu „agilen Unternehmen“, hat das Sozialkapital einer Unternehmung oder Organisation und damit die Unternehmenskultur eine entscheidende Schlüsselrolle. Achtsamkeit und das Thema der Potentialentfaltung sind Grundlagen für eine erfolgreiche Agilisierung.

Gute Führung eine Voraussetzung 

Die angestrebte Transformation wird nur mit den betroffenen Menschen und nicht gegen sie gelingen. Dem Thema einer „guten Führung“ kommt ebenfalls eine wichtige Rolle zu.

Kraftvolle Vision ist die geistige Roadmap

Ohne eine kraftvolle, stimmige Vision für das Unternehmen gibt es auch keine geistige Roadmap für eine gelingende Zukunft des Unternehmens. Gerade wenn Agilität gewünscht ist benötigen die Mitarbeiter „Leitplanken“ der Orientierung und ein möglichst kraftvolles Bild des gemeinsamen Ziels.

Das Zusammentreffen von Mensch, Unternehmen und Beratung

Das Zusammentreffen von Mensch, Unternehmen und Beratung

Wirtschaften, Arbeiten und Dienen

Wirtschaften, Arbeiten und Dienen sind Grundlagen des menschlichen Lebens. Eine Notwendigkeit und Banalität, denn der Mensch muss essen und trinken. Eine Minimalforderung. Zuerst nimmt der Mensch, was die Natur bietet: Früchte, Nüsse und kleine Tiere.

Heute hat sich über lange Entwicklungsketten das Wirtschaften von Familien- und Stammesverbänden über Stadtbewohner hin zu Nationen und übernationalen Zusammenschlüssen entwickelt, in denen die zentrale Beschaffung von Lebensmitteln in Produktionsunternehmen und die sie begleitenden Unternehmen stattfindet.

Heute arbeiten Unternehmen und Institutionen regional, national und international zusammen und produzieren gewaltige Mengen an Gütern und bringen einen ungeheuren materiellen Wohlstand hervor. Der Wohlstand hat aber nicht im gleichen Maße und für alle Menschen zum Wohlbefinden beigetragen. Denn es gibt weltweit Hunger und der Arbeitsalltag vieler Menschen auch in den wohlhabenden Regionen der Erde ist nicht immer lebenserfüllend.

Auf der Strecke bleibt allzu oft der respektvolle, verantwortungsbewusste Umgang der Menschen miteinander. Auch die Natur wird nicht angemessen bearbeitet. Was für den einzelnen Menschen ebenso wie für Organisationen und für die Gesellschaft weitreichende Konsequenzen hat. Daher sind die Strukturen der Arbeitswelt immer wieder zu überdenken und Arbeitsabläufe so zu gestalten, dass sich die Menschen Wohl befinden können, denn Arbeit ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens.

Da aber für jede Veränderung Bedingungen und Spielräume erforderlich sind – das Bewusstsein, die Struktur einer Organisation, das räumliche Umfeld, die Arbeitsvorgänge und die Situation der Märkte betreffend – entstehen gegensätzliche gesellschaftliche Bewegungen: Die einen wollen die Tradition bewahren, andere neue Lebensverhältnisse schaffen.

Herausforderung Veränderung und Innovation

Es ist eine Herausforderung, geeignete Entscheidungen für Innovationen zu treffen und Korrekturen einzuleiten, wenn ein ganzes System betroffen ist.Hierbei helfen keine Orakel, da in dieser Herausforderung die Notwendigkeit einer Aussprache und die Etablierung eines Gesprächspartners liegen, der Kommunikation und Entwicklung so begleiten kann, dass am Ende der Mensch im Mittelpunkt steht.

Gebraucht werden Menschen, die verstehen, die achtsam sind und erspüren, wo in Organisationen Potenziale stecken, die sich nutzen lassen. Gebraucht werden Weggefährten, die gemeinsam mit allen am Unternehmen Beteiligten das private, unternehmerische und das gesellschaftliche Haus in Ordnung bringen.

Unternehmen sind für Menschen gemacht!

Unternehmen sind für Menschen gemacht. Von Menschen. Für Menschen, die im Unternehmen arbeiten: für das Führungspersonal und die Mitarbeiter, für Kunden, Lieferanten und letztlich für die gesamte Gesellschaft.

Wenn das so ist, bestehen Unternehmen hauptsächlich aus Menschen und ihren Beziehungen zueinander, und erst in zweiter Linie aus Vorgängen und Prozessen der Arbeit.

Unternehmen sind Versammlungsorte!

Unternehmen sind Versammlungsorte. Sie versammeln Menschen und ihre Beziehungen im Kontext des Arbeitens und Produzierens. Da der Alltag des Arbeitens und Produzierens diesen wesentlichen Zusammenhang verdeckt, wird eine begleitende Beratung wichtig für die Kommunikationsprozesse, die Vertrauen und Verbindlichkeit schaffen sollen.

Die besondere Einhorn Beratung – Arbeit entfremden

Hier nimmt Einhorn –Management & Beratungseine Arbeit auf. Sie setzt darauf, dass neue Strukturen nur gemeinsam erörtert, memoriert und erfolgreich umgesetzt werden können. Sie müssen von den Beteiligten getragen werden, um für alle zum Erfolg zu führen.Für Karl Marx ist Arbeit in seiner freien Form der Keim zur Verwirklichung des Menschen, indem er die in ihm steckenden Möglichkeiten individuell ausschöpft. Das gilt für die nicht entfremdete Arbeit.

Hier liegt eine Aufgabe von Einhorn: Arbeit zu entfremden und lebenswert zu machen. Deshalb wird die Beratung dazu beitragen, die Arbeit so zu organisieren und das Umfeld so zu gestalten, dass das Unternehmen Erfolg hat und die Arbeit den Menschen Freude macht. Sie anregt, motiviert und ihnen Lust macht, für sich, das Unternehmen und die Gesellschaft einen Beitrag zu leisten.

Wie immer freuen wir uns über Likes, Zustimmungen, Kommentare, gerne auch kritisches Feedback.

New Work falsch verstanden!

New Work falsch verstanden!

Nur Tischkicker, Bällebad, Yoga oder Hollywoodschaukel im urbanen Loft ist kein New Work. – Lesen Sie hier 10 Grundsätze für ein neues Arbeiten.

New Work ist bereits seit einiger Zeit in aller Munde: wieder nur eine „neue Sau“ die durchs Dorf getrieben wird oder wirklich etwas Revolutionäres?

Viele Unternehmen sind in einer hektischen Umtriebigkeit, die Vorstände möchten sichtbare Signale für den Aufbruch in die neue Zeit, schließlich geht es auch darum den Stakeholdern zu zeigen, dass man die „digitale Transformation“ erfolgreich in Angriff genommen hat. Es geht dabei auch um Employer Branding, darum wer bekommt die besten Arbeitskräfte am Markt.

Die Erwartungshaltung der obersten Leitung  und der Personalabteilungen in dieses „New Work“ ist groß, es scheint fast so etwas zu sein wie ein Viagra für neue Leistungskultur, für Innovation für Start-up-Mentalität und vieles mehr.

Was ist New Work wirklich?

Es geht um nichts anderes, als um die Beherrschung von Komplexität, um die Veränderung von Denk- und Handlungsweisen, raus aus den oft noch hierarchischen Strukturen, raus aus dem „das machen wir schon immer so“. New Work ist ein ganzheitlicher Ansatz, der alle Ebenen und Bereiche (Mensch, Organisation und Maschine) anspricht und es geht um „fundamentales Reengineering“, es geht um ein Neugestalten bestehender Systeme und Strukturen oder um das Ersetzen eines alten Systems durch ein neues. Es umfasst alle Methoden und Aktivitäten zur Anpassung an geänderte Umfeldbedingungen.

New Work zieht  – wenn ernst gemeint – einen umfassenden Wandel im gesamten Unternehmen nach sich und zwar ohne Ausnahme auch in allen Hierarchieebenen.  Es heißt ein weg von engmaschiger Weisung und Kontrolle, hin zu selbstorganisierter und selbstverantworteter Arbeit.

10 Grundsätze für ein neues Arbeiten – Für erfolgreiches New Work muss sich die Führung und der Mitarbeiter verändern.

Gerade für die etablierten Führungskräfte und Mitarbeiter bedeutet die Umsetzung von New Work völlig neu zu denken:

  1. Grundvoraussetzung dafür ist ein Menschenbild, welches Leistungswillen, Kompetenz und Vertrauen in die Person und Integrität des anderen unterstellt;
  2. Die Bereitschaft sich selbst im Dienst der Aufgabe auch selbst zu hinterfragen, welchen Beitrag kann ich leisten;
  3. Das Vermögen die bereits erworbene Macht und insbesondere auch Status preiszugeben;
  4. Die Definition der eigenen Bedeutung im Unternehmen nicht nur aus dem Türschild, dem Eckbüro oder der Position im Organigramm herzuleiten, sondern sich als wichtiges Element in einem werthaltigen Gesamtsystem zu begreifen;
  5. In wechselnden Rollen, je nach Auftrag, Projekt und Lage sich im Sinne der gemeinsamen Sache, in einem Team von vielseitig begabten und leistungsfähigen Mitgliedern ohne Leidensdruck oder Kanibalisierungsängste zu bewegen und einzuordnen.
  6. Es führt in der jeweiligen Situation immer der, der für diese Aufgabe, das Projekt am besten geeignet ist.
  7. Jeder übernimmt Verantwortung, dazu gehört auch über den eigenen Tellerrand zu schauen und freiwillig Beiträge zu ggfls. erkennbaren Prozess- und Systemverbesserung zu leisten;
  8. Es ist Eigeninitiative und Mitdenken gefragt, kritische Fragen sind ausdrücklich erwünscht;
  9. Jeder muss raus aus seiner gewohnten Komfortzone;
  10. Es existiert eine wertschätzende Feedback-Kultur, es dürfen auch Fehler gemacht werden;

Was ist dafür erforderlich das der Wandel zu New Work erfolgreich gelingt?

  • Mut etwas verändern zu wollen, die Bereitschaft etwas auszuprobieren;
  • Geduld und ein realistischer Plan was, wo, bis wann, mit welchem Budget, etc.;
  • Die Bereitschaft zur Beantwortung der Frage: Warum machen wir das was wir tun, wie wir es tun und warum mit den Mitteln mit denen wir es tun?
  • Eine eingängige und nachvollziehbare, starke Vision für das Unternehmen und ein belastbares, gelebtes Wertesystem.
  • Ausgeprägte und funktionierende Strukturen der internen Kommunikation;
  • Eine umfassende Einbeziehung und aktive Beteiligung der Mitarbeiter und Gruppen;
  • Schaffung von Sicherheit gerade wegen der Veränderung der Führungskarrieren (Führung auf Zeit oder Abruf);
  • Führung ist die Bewegung einer Gruppe hin zum Team, hierfür bedarf es auch der stimmigen Unternehmenskultur;
  • Regelmäßiges Feedback zwischen den Beteiligten, Bereitschaft zur unterstützten Selbstreflexion;

In der Umsetzung von New Work stecken große Chancen für die Organisation, für das Unternehmen. Im Erfolgsfall werden erhebliche neue und zusätzliche Energien und Potentiale freigesetzt. Das Unternehmen wird im wahrsten Sinne des Wortes „agil“. Die Umsetzung von New Work ist und bleibt ein Change-Projekt mit allen damit verbundenen Anforderungen, Erfordernissen und Störquellen. Unter Beachtung der vorgenannten Ausführungen und unter Anlegung eines realistischen Zeitplans für eine solche Transformation sollte es jedoch gelingen!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß auf diesem Weg und bei der Umsetzung! – Sollten Sie dabei Unterstützung benötigen, sprechen Sie mich gerne an: arno.brandscheid@einhorn-beratung.com

Der Erfolg folgt den Menschen

Die fünf größten Versäumnisse, die die Potentialentfaltung Ihrer Mitarbeiter verhindern!

Der Erfolg folgt den Menschen – Diese Aussage ist nach meiner jahrzehntelangen Erfahrung richtig!
Immer mehr Unternehmer erkennen, dass der Erfolg des eigenen Unternehmens eng an das Wohlbefinden der Mitarbeiter und an deren Potentialentfaltung geknüpft ist.

Nach meiner Erfahrung steht kein arbeitender Mensch am Morgen auf, um anschließend in dem Unternehmen in dem er arbeitet eine Schlechtleistung zu erbringen. Vielmehr möchte jeder arbeitende Mensch einen Beitrag leisten, er möchte Spuren hinterlassen auf dieser Welt.

Es ist archetypisch das Menschen Ihre Arbeit gut machen möchten.

Hat die Arbeit eine Qualität, so wird sie in der Regel auch gut sein. Gute Arbeit macht den Menschen Freude. Wenn wir Freude empfinden, sind wir Menschen Kreativ, leistungsbereit und können unsere Schaffenskraft, unser Potential deutlich besser entfalten.

Es ist deshalb auch für Arbeitgeber wichtig, zu erkennen worin die Qualität der übertragenen Aufgabe liegt und was erforderlich ist, damit Arbeitnehmer dies annehmen und eine hohe innere Zustimmung zum Tun in diesen Menschen erzeugt wird. Das Tun muss für uns Menschen nicht zuletzt auch Sinn machen. Menschen folgen nicht dem „Wie“ oder dem „Was“, sondern dem „Warum“.

Vision

Leider gibt es noch viel zu oft in den Unternehmen innere (Verfassung des Unternehmens, fehlende Strategie, unpräzise Vision, fehlende Werte) und äußere Umstände (fehlende Struktur, schlechte Prozesse, schlechte Räume und sachliche Voraussetzungen), die eine solche Potentialentfaltung von Mitarbeitern verhindern.

Die Verhinderer der Potentialentfaltung

Hier die fünf größten Versäumnisse, die die Potentialentfaltung Ihrer Mitarbeiter verhindern und damit den Erfolg Ihres Unternehmens behindern:

  • Fehlende Werteorientierung, fehlende Unternehmensvision, keine inhaltlichen Leitplanken;
  • Schlechte Führung durch die direkten Vorgesetzten, fehlende Wertschätzung;
  • Ständige Arbeitsüberlastung, zu viele Aufgaben für zu wenig Mitarbeiter, fehlende Strukturen und ständig wechselnde Anforderungen;
  • Fehlende oder schlechte innerbetriebliche Kommunikation;
  • Schlecht belichtete und/oder belüftete Arbeitsplätze, laute Umgebung hoher Publikums- und/oder Telefonverkehr, fehlende Rückzugsmöglichkeiten, unterbewusste Reizüberflutung;

Die o.g. Punkte führen jeder einzelne bereits für sich bei den Menschen zu einer fortwährenden Leistungsminderung, werden sie noch miteinander kombiniert, entsteht ein unglaublicher Verlust an Energie und damit Leistung für das Unternehmen.

Bereits 16% aller Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland (mit durchgängig seit jahren steigender Tendenz) waren in 2016 auf psychische Belastungen und Erkrankungen zurückzuführen (Daten sind aus dem Gesundheitsreport des Dachverbandes der BKK für 2016).

Das mittlerweile in vielen Betrieben etablierte Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) ist ein Baustein in einem Gesamtkonzept zur Herstellung der Potentialentfaltung und dem Erhalt der Leistungsfähigkeit im Unternehmen.
In diesem Rahmen wird nach bisherigen Erfahrungen der Faktor der seelischen, der psychischen Gesundheit sehr oft von der obersten Leitung und selbst im Personalwesen in Wirkung und Verbreitung unterschätzt. Diese Fehleinschätzung kostet die Unternehmen viel Geld und schadet den betroffenen Menschen.

Soul@Work Netzwerk leistet Unterstützung

Das von Katharina Maehrlein und mir initiierte und betreute Soul@Work-Netzwerk reagiert auf diesen Bedarf u.a. mit dem Veranstaltungsformat Soul@Work Backstage. Bereits das fünfte Mal trifft sich Soul@Work im Kloster Eberbach in Eltville.

Wenn Sie als Unternehmer(In), Geschäftsführer(in), Führungskraft, HR-Verantwortliche(r) oder Verantwortliche(r) für das BGM, als Betriebsärztin oder –arzt oder in der Funktion des Betriebsrats, konkrete und praktische Anregungen für den Erhalt des Wohlbefinden, für die psychische Gesundheit Ihrer Mitarbeiter erhalten möchten, dann besuchen Sie die Veranstaltung

Soul@Work Backstage, am 12.3.2018, ab 9:30 Uhr im Kloster Eberbach in Eltville.

Erfahren Sie, am 12.3.2018, im Kloster Eberbach, bei Soul@Work Backstage, wie andere Unternehmen mit dem Thema des Wohlbefindens in der Arbeitswelt umgehen, holen Sie sich Input und tauschen Sie sich direkt u.a. mit den Vertretern der Firmen Lind-Sprüngli, Bosch, Lufthansa, PIMA Health Group und vielen anderen teilnehmenden Firmen vor Ort aus.

Die Platzzahl ist auf max. 60 Teilnehmer beschränkt, Tickets buchen Sie bitte jetzt unter http://www.soulatwork-backstage.de

Arno Brandscheid - Einhorn Beratung

2018 und was nun? – Wirtschaft im Dienst der Menschen

2018 und was nun? – Wirtschaft im Dienst der Menschen

Hallo zusammen und einen guten Tag,

am letzten Tag dieses Jahres geht es mir darum einmal innezuhalten, zu reflektieren und nur kurz zurück zu schauen. – Noch viel wichtiger ist mir aber der Blick nach vorne, in die Zukunft, die ja bekanntlich immer und zu jeder Zeit vor uns liegt. Wirtschaft im Dienst der Menschen bleibt für uns auch in 2018 das wichtigste Ziel!

Das abgelaufene Jahr 2017 war für mich ein gutes Jahr, bin ich dankbar:

  • Niemand aus meiner Familie oder engen Freunden war ernsthaft krank oder kam zu Schaden, das ist keine Selbstverständlichkeit.
  • Wir haben eine intakte Heimat, ein lebenswertes Zuhause, wir leben – bei allen vermeintlichen Schwächen – in einer funktionierenden Demokratie und geschützt, dies ist weltweit betrachtet keine Selbstverständlichkeit.
  • Zu guter Letzt, danke ich meiner Familie und Freunden für Ihre Zuwendung und meinen Kunden für das mir entgegengebrachte Vertrauen und die gemeinsam erfolgreich bewältigten Aufgaben.

Das soll es mit dem Rückblick dann auch schon gewesen sein, es ist Vergangenheit, das Erlebte sind nun Erfahrungen und Erinnerungen, die wir in unserem Unterbewusstsein als Bilder und Haltungen abgespeichert haben. Wir können hier rückwirkend nichts mehr ändern, nur darauf zurückgreifen und daraus lernen.

Viel näher liegt uns das kommende Jahr 2018, hier haben wir, Sie und ich, noch die volle Gestaltungskraft und die Möglichkeiten unsere Ziele, Wünsche und Vorsätze aus eigener Kraft oder mit Unterstützung anderer umzusetzen.

Persönliche Ziele definieren und aufschreiben

Sie haben sich bestimmt bereits Gedanken gemacht was im privaten oder beruflichen Umfeld im neuen Jahr Priorität haben soll. Wenn nicht, so empfehle ich Ihnen, nehmen Sie sich einige Minuten Zeit und schreiben Sie drei bis fünf Ihrer wichtigsten Ziele oder Wünsche möglichst konkret und lesbar auf. Bitte nicht fragend oder in der Möglichkeitsform schreiben, sondern die Sache so beschreiben (visualisieren) wie die Situation wäre, wenn sie bereits eingetreten wäre (Beispiel: Ich werde im Juni 2018 eine neue Arbeitsstelle mit …€ Gehalt haben.). Diese Wünsche und Ziele sollten Sie dann  für Sie gut sichtbar an einem Lieblingsplatz positionieren an dem Sie sie jeden Tag sehen können und sie Ihnen damit fortwährend motivierend im Gedächtnis bleiben.

Cappuccino-Strategie

Wenn Sie sich im wirklichen Leben einen Kaffee holen wollen, was sehen Sie dann vor Ihrem geistigen Auge? – Im Moment der Entscheidung für den Cappuccino haben Sie doch sicherlich bereits das Bild vom fertigen, wohlriechenden und dampfenden Cappuccino mit schönem Milchschaum in der Tasse vor Ihrem geistigen Auge. Sie  haben m.E. jedenfalls nicht vor Augen, wie die Sie zum Automat laufen, wie die Bohnen gemahlen werden und wie die Flüssigkeit dann in die Tasse  läuft. Bei der Cappuccino-Strategie sehen Sie immer bereits das gewünschte Ergebnis und nicht den Weg dorthin, der geht dann fast von selbst. Aber nun genug der allgemeinen Lebenstipps für heute, ich komme zurück auf das anstehende Jahr 2018.

Wirtschaft im Dienst der Menschen – Drei zentrale Themen von Einhorn in 2018 

  • Die allgegenwärtige Digitalisierung setzt sich beschleunigt fort. Die fortwährende Überprüfung bisher funktionierender Geschäftsmodelle und die ständige Bereitschaft zur Veränderung sind die Folge. Viele Dinge geschehen schneller, die Gefahr den Anschluss zu verpassen steigt, die Systeme werden komplexer. Diese Entwicklung erzeugt bei uns Menschen Betroffenheit, Widerstände und natürlich auch Existenzängste in den Teams und Belegschaften. Veränderung und Anpassung  ist notwendig, wir müssen diese Entwicklung jedoch nicht tatenlos hinnehmen, wir können diese Themen aktiv gestalten und etwas tun: Damit ein Unternehmen erfolgreich bleibt, muss mit diesen Themen in den Organisationen menschlich angemessen umgegangen werden, der guten Führung und internen Kommunikation fallen hier wesentliche Lösungsbeiträge zu.
  • In einigen Sparten und Unternehmen fehlen bereits geeignete Fachkräfte, freie Stellen können nur schwer oder über lange Zeit nicht besetzt werden. Es besteht ein Wettbewerb um Arbeitskräfte zwischen den Arbeitgebern. Inder Pflege, in Krankenhäusern und Kitas aber auch z.B. bei Maschinenbauern und im Dienstleistungsbereich fehlen die richtigen Menschen. Stationen werden geschlossen, neue Aufträge können nicht angenommen werden. Solche Entwicklungen behindern Wachstum und den Erfolg von Unternehmen. Immer öfter geht es für die nachgefragten Arbeitskräfte nicht mehr nur um Geld oder Macht, immer stärker geht es auch um Sinnstiftung und Werte in Unternehmen. Hier kann die Weiterentwicklung oder Veränderung der Unternehmenskultur einen entscheidenden Beitrag leisten. Aus diesem Grund haben wir von Einhorn einen anderen, einen ganzheitlichen Ansatz zur Entwicklung und Stärkung der Arbeitgebermarke entwickelt, mit dem wir unsere Auftraggeber auch in 2018 unterstützen werden.
  • Ein drittes, nicht minder wichtiges Thema, ist die Entwicklung der seelischen, der psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt und das Wohlbefinden der Mitarbeiter am Arbeitsplatz. Bereits mehr als 16% aller Krankschreibungen in Deutschland in 2016, mit stark steigender Tendenz, sind auf psychische Gründe, Burnout und seelische Erschöpfungszustände zurückzuführen. Die Arbeitsausfälle aus diesen Gründen sind beachtlich, sie kosten die deutsche Wirtschaft jährlich steigende Milliardenbeträge. Und was noch viel schlimmer ist, diese Entwicklung schadet uns, den Menschen.

  • Ich habe mich daher entschlossen, einen Teil meiner Arbeit und Energie, auch ehrenamtlich, für das Projekt Soul@Work einzusetzen. Zusammen mit der bekannten Expertin und Buchautorin Katharina Maehrlein habe ich das Soul@Work-Netzwerk gegründet. Über diese Initiative werden wir Unternehmen für diese Themen weiter sensibilisieren. Am 12.3.2018 findet hierzu eine Veranstaltung im Kloster Eberbach statt. Näheres können Sie unter www.soulatwork-netzwerk.de erfahren.

Executive Coaching - Einhorn

Die Menschen im Unternehmen sind der zentrale Erfolgsfaktor

Es zeigt sich bei allen der drei vorgestellten Themenblöcke (und es gäbe sicherlich noch weitere wichtige Themen), dass es im Lösungskreis immer um uns, eben um Menschen geht. Um Menschen, die für den Erfolg oder Misserfolg in einem Unternehmen oder einer Organisation einen wesentlichen Beitrag leisten können.

Ohne uns Menschen werden die Wirtschaft und unsere Gesellschaft auch in 2018 nicht funktionieren, deshalb ist das Motto von Einhorn „Wirtschaft im Dienst der Menschen“ so passend und aktuell.

Dienende Wirtschaft – Wirtschaft im Dienst der Menschen

Der Mensch hat schon immer gewirtschaftet, sich um seine Familie gekümmert, sie versorgt, später dann sein Haus(das Oikos) in Ordnung gehalten, die Felder bestellt und Handel getrieben.

Insofern ist der ursprüngliche Zweck des „Wirtschaftens“ das es den Menschen gut geht, dass sie überlebten. Wirtschaft hat demnach ursprünglich eine dienende, fürsorgliche Aufgabe zu Gunsten der Menschen und der Gesellschaften.

Mir scheint diese Funktion ist in den letzten Jahrzehnten in den Hintergrund getreten zu sein, es scheint oft gerade umgekehrt zu sein, nämlich dass der Mensch der Wirtschaft dient. Der Mensch wird im System nicht als Mensch, sondern als Ressource angesehen und auch so behandelt.

Ich bin der festen Überzeugung, dass dies für den Einzelnen aber auch für die Gesellschaft in der wir leben, auf Dauer nicht der optimale Weg ist.

Zukünftiges Wirtschaften

  • wird sich als Dienst am Menschen verstehen müssen
  • wird sich eingebunden sehen in das Ganze von Gesellschaft und Natur
  • wird sich rückgebunden wissen an Werte, die dem Unternehmen Sinn und Orientierung geben
  • wird seinen Erfolg daran messen lassen, ob es gelingt, menschliche Potenziale zu entfalten und das Leben der Einzelnen und der Gesellschaft reicher zu machen
  • wird mit dem überholten Bild des von Konkurrenz und Gier getriebenen Homo Oeconomicus brechen und ein neues Bild des Menschen an dessen Stelle setzen, das den Menschen als Wesen der Verbundenheit und Freiheit deutet
  • erfolgt im Team prozessorientiert, mit nur einem Ziel vor Augen: das optimale Ergebnis

Wir Menschen, sie und ich, wir sind vom Grunde unserer Natur her Wesen der Gemeinschaft, zwar freiheitsliebend aber mit dem Wunsch nach Zugehörigkeit, wir wollen eine Aufgabe haben, gebraucht und geliebt werden, wollen wertgeschätzt und anerkannt sein, dann geht es uns gut, dann fühlen wir uns wohl und können das uns innewohnende Potential, unsere einzigartige menschliche Schaffenskraft, zur vollen Entfaltung bringen.

Insofern lassen Sie uns alle das kommende Jahr 2018 etwas menschlicher machen. Sie und ich, wir haben es in der Hand, als Chef und Unternehmer, als Führungskraft, als Arbeitnehmer und in der Familie. Bleiben Sie Mensch und ein Menschenfreund!

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien einen guten Jahreswechsel und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2018!

Ihr

Arno Brandscheid

 

Werden Sie Unterzeichner der Kloster-Eberbacher-Deklaration

Werden Sie Unterzeichner der Kloster-Eberbacher-Deklaration!

Zusammen mit Pater Anselm Grün unterzeichnet ich für die Einhorn Management Beratung bereits am 20.März d.J., im ehemaligen Zisterzienser Kloster Eberbach, die Kloster-Eberbacher-Deklaration zur Förderung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz im deutschsprachigen Wirtschaftsraum.
Gerne bin ich der Einladung von Katharina Maehrlein zur Veranstaltung soul@work backstage ins Kloster Eberbach gefolgt, eine sehr lohnenswerte Veranstaltung, die am 12.März 2018 erneut stattfindet!

Wir suchen Unterstützer ! – Werden auch Sie hier Unterzeichner der Kloster-Eberbacher-Deklaration!

Die Themen werteorientierte Führung, Achtsamkeit, Motivation von Mitarbeitern und die Stärkung der Resilienz stehen weit oben auf der Managementagenda. Dem Erhalt von leistungsfähigen, gesunden und motivierten Mitarbeiterteams kommt jetzt und in der Zukunft eine große Bedeutung für den Unternehmenserfolg zu.  Wir befinden uns aus vielen Gründen inmitten eines Paradigmenwechsels!

Einhorn Beratung Unterzeichnung

FÖRDERUNG PSYCHISCHER GESUNDHEIT: EINE INVESTITION IN DIE ZUKUNFT

Der traditionelle Arbeitsschutz hat durch die Verringerung von Arbeitsunfällen und die Prävention von Berufskrankheiten entscheidend zur Verbesserung der Gesundheit am Arbeitsplatz beigetragen. Allerdings fokussiert er genauso wie die durchschnittliche Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) im Schwerpunkt auf die körperlichen Aspekte von Gesundheit.

Dies genügt nicht, um dem weiten Spektrum der oben genannten Herausforderungen zu begegnen. Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz gewinnt zwar zunehmend an Bedeutung. Oftmals ist sie jedoch auf Einzelmaßnahmen beschränkt, wie Haltungs- und Entspannungstraining oder Antiraucherkampagnen.

Das ist nicht genug. Unternehmen, die die Potentialentfaltung und auch die seelische Gesundheit ihrer Mitarbeiter fördern, senken damit  nachweisbar krankheitsbedingte Kosten und steigern signifikant die Produktivität im Unternehmen.

Das Ergebnis einer solchen Unternehmenskultur ist eine emotional an das Unternehmen gebundene und zufriedene Belegschaft mit hoher Motivation, einer guten Arbeitsmoral und besserem Arbeitsklima. Die Förderung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz ist eine moderne Unternehmensstrategie und zielt darauf ab den Erfolg von Unternehmen dadurch zu stärken, den psychischen Belastungen am Arbeitsplatz vorzubeugen, die inneren Gesundheitspotentiale der Mitarbeiter zu stärken und die Lebensqualität am Arbeitsplatz zu verbessern.

GRUNDSÄTZE ZUR ERFOLGREICHEN FÖRDERUNG VON PSYCHISCHER GESUNDHEIT AM ARBEITSPLATZ (FPG)

Der Arbeitsplatz beeinflusst psychische Gesundheit und Krankheit der Beschäftigten. Wenn Arbeitnehmer dauerhaft unter Höchstdruck arbeiten müssen, ohne die seelische Anspannung wieder loslassen zu können, wenn sie keine Kenntnisse über Schutzfaktoren erlangen oder nicht ausreichend von Kollegen unterstützt werden, kann Arbeit krank machen.

Durch die Förderung der psychischen Gesundheit werden diejenigen Faktoren beeinflusst, die insgesamt die Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Beschäftigten verbessern. Arbeit soll eben nicht krank machen sondern am besten den Erfolg des Unternehmens sichern und die berufliche und persönliche Entwicklung der Mitarbeiter fördern.

Dazu gehören folgende Faktoren:

  • Unternehmensgrundsätze und Leitlinien, die in den Beschäftigten den wichtigen Erfolgsfaktor sehen und nicht nur einen Kostenfaktor;
  • eine Unternehmenskultur und entsprechende Führungsgrundsätze, in denen Mitarbeiterbeteiligung verankert ist, um so die Beschäftigten zur Übernahme von Verantwortung zu ermutigen;
  • erkennbare Werte in der Führung die die Potentialentfaltung der Mitarbeiter unterstützen;
  • Einflußmöglichkeiten auf die Art und Weise, wie die eigene Arbeit erledigt wird bei ausreichender Unterstützung von Vorgesetzten und Kollegen;
  • eine Arbeitsorganisation, die den Beschäftigten ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeitsanforderungen einerseits und Regenerationsphasen mit der Familie, Freunden und Freizeitaktivitäten andererseits bietet;
  • die Möglichkeit, eigene Fähigkeiten und die eigene Persönlichkeit zu entwickeln und zu stärken;
  • eine Personalpolitik, die aktiv Ziele zum Erhalt und zur Verbesserung von psychischer Gesundheit verfolgt;

Werden auch Sie mit Ihrem Unternehmen ein Unterzeichner der Kloster-Eberbacher-Deklaration und werden Sie Teil unseres Soul@Work-Netzwerkes! – Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Die Kraft der Visionen

Executive Coaching

Einhorn Executive Coaching

Wirtschaften im Dienst der Menschen setzt immer auch bei den Menschen selbst an.

„Der Fisch stinkt vom Kopf her“ ist so eine weit verbreitete Redensart oder auch „die Treppe wird von oben gekehrt“, beide Redensarten aus dem Volksmund beschreiben eine Sichtweise, eine Haltung, die geprägt ist von vielerlei traditionellen Erfahrungen.
Die darin liegende immanente Erwartungshaltung ist: Veränderungen müssen von der obersten Führung initiiert und gewollt sein und sie müssen vorbildhaft auch an der Spitze des Unternehmens und innerhalb der Führungskräfte dauerhaft gelebt werden. Nur dann hat der angestoßene Prozess überhaupt Erfolg.

Wir von Einhorn Management Beratung unterstützen die oberste Leitung und die Führungskräfte mit dem Instrument des Executive-Coaching auf dem Weg dieses gewollten persönlichen Veränderungsprozesses. Führen sollte man wollen, es sollte Spaß machen und keine Belastung sein, diesen Weg möchten wir begleiten. Wir arbeiten auf der Grundlage aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse, wir arbeiten an den bewussten und unterbewussten Bildern und damit an der Haltung und nicht am Verhalten der Führungskraft.

  • Entdecken Sie Ihr Potential.

  • Meistern Sie Ihre Herausforderungen.

  • Erkennen Sie warum Sie wie reagieren.

  • Stärken Sie Ihr Selbstwertgefühl.

  • Verbessern Sie Ihre Führungsqualitäten.

  • Sichern Sie sich wertvolles Feedback.

 

Einhorn Management Beratung unterstützt Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen auf dem Weg der Entwicklung und Potentialentfaltung.

Wir arbeiten an den Ursachen und nicht an den Symptomen.

Gemeinsam entwickeln wir – ausgehend von der individuellen Ausgangslage der jeweiligen Führungskraft – den Weg hin zu guter Führung und zur möglichst stressfreien Bewältigung der Führungsaufgabe. Wenn erforderlich helfen wir verlorene Energiereserven wieder aufzubauen und unterstützen sinnstiftende Weiterentwicklung. Je nach Erfordernis vermitteln wir die Anwendung bewährter Instrumente und Techniken für strukturiertes Arbeiten, für ein gutes Zeit- und Aufgabenmanagement.
Für uns ist Feedback nicht nur Rückmeldung sondern Rückkopplung.

Wo der Mensch klar, fokussiert und aufmerksam ist, kann er nachhaltig wirksam und somit erfolgreich sein.

Mission und Vision Einhorn Beratung und Management

Einhorn Management Beratung – Wirtschaft im Dienst der Menschen

Wirtschaft im Dienst der Menschen! 

Die Wirtschaft ist im Wandel. Wir von Einhorn Management Beratung unterstützen Unternehmen dabei, diesen Wandel pro-aktiv zu gestalten, indem wir managen und beraten. Wir sagen nicht nur, wo es hängt, sondern legen – wenn gewünscht – auch Hand an; kompetent, passioniert und praxisnah. Dabei nutzen wir unsere jahrzehntelange Erfahrung im operativen Geschäft.

  • Sie legen Wert auf eine strukturierte Sicht von außen auf Ihr Unternehmen?
  • Möchten Sie die Ursachen für Störungen in Ihrer Organisation erkennen und
    Vorschläge für deren Beseitigung erhalten?
  • Stehen wichtige Veränderungen an, die Sie erfolgreich umsetzen möchten?
  • Möchten Sie eine werteorientierte Unternehmens- und Führungskultur
    einführen oder weiterentwickeln?
  • Möchten Sie Ihre Erfolge nachhaltig stärken und verbessern?

Sprechen Sie mit uns! – www.einhorn-beratung.com

Wirtschaftskraft wird in Zukunft aus kultureller, moralischer und ästhetischer Kraft entstehen. Wir von Einhorn unterstützen Führungskräfte dabei, diese Energien zu generieren, zu bündeln und auszurichten.

Zukünftiges Wirtschaften

  • wird sich als Dienst am Menschen verstehen müssen
  • wird sich eingebunden sehen in das Ganze von Gesellschaft und Natur
  • wird sich rückgebunden wissen an Werte, die dem Unternehmen Sinn und Orientierung geben
  • wird seinen Erfolg daran messen lassen, ob es gelingt, menschliche Potenziale zu entfalten und das Leben der Einzelnen und der Gesellschaft reicher zu machen
  • wird mit dem überholten Bild des von Konkurrenz und Gier getriebenen Homo Oeconomicus brechen und ein neues Bild des Menschen an dessen Stelle setzen, das den Menschen als Wesen der Verbundenheit und Freiheit deutet
  • erfolgt im Team prozessorientiert, mit nur einem Ziel vor Augen: das optimale Ergebnis

Das „gute“ Unternehmen schaffen, bedeutet für uns: Eigentümer, Unternehmer, Mitarbeiter und Gesellschaft in ein wirtschaftlich erfolgreiches und zufriedenes Miteinander zu bringen. Das ist unsere Leidenschaft. Das treibt uns an.

Wie wir das angehen?  Mit der Unterstützung des Paradigmenwechsels: Weg von der Ausschließlichkeit der Rationalität der Kennzahlen, hin zu langfristigem Erfolg in einer Mannschaft, zu Begeisterung und Leidenschaft im Team, immer mit dem Ziel der Business Exzellenz.

Mit unserer Erfahrung, dem uns eigenen tatkräftigen Einsatz und unserem professionellen Netzwerk unterstützen wir Eigentümer, Unternehmer und Chefs „gute“ Unternehmen auch dauerhaft gut zu führen. Dabei unterstützen wir die Potenzialentfaltung bei den Menschen.

Sprechen Sie mit uns! – Wir freuen uns auf den Dialog.

06124-5166295

Können Vorbilder unsere Gehirnentwicklung beeinflussen?  – Wie spüren wir die Wirkung?

Können Vorbilder unsere Gehirnentwicklung beeinflussen?  – Wie spüren wir die Wirkung?

Das Gehirn selbst kann nicht fühlen. Es bedarf peripherer Messfühler, so genannter „somatischer Marker“, die über Emotionen wie Freude, Trauer oder Wut Feedback geben. Körperwahrnehmungen vermitteln uns ein Gefühl für richtige oder falsche Entscheidungen. Noch bevor der Verstand die Situation analysiert hat, stellt sich in Bruchteilen von Sekun­den unser Bauchgefühl ein. Uns schwillt der Kamm, wenn wir wütend sind. Wir gehen mit breiter Brust in einen Wett­kampf, und uns rutscht das „Herz in die Hose vor Aufregung“ solche oder ähnliche Metaphern drücken anschaulich unsere Empfindungen aus.

Der somatische, d.h. körperlich spürbare Entscheidungs­prozess ist evolutionär gesehen der Älteste. Notwendiger­weise läuft er unvermittelt und automatisch ab. In Urzeiten mussten unsere Vorfahren in Sekundenbruch­teilen entscheiden, ob sie einem Feind oder Freund gegenüberstanden. Die Zeit zum Reflektieren und Abwägen war nicht gegeben. Wer zögerte und noch erst nachdenken wollte, lief im wahrsten Sinne des Wortes Gefahr, gefressen zu werden. „Fight or flight“ war die beste Überlebensstrate­gie. Noch heute springt im zivilisierten Menschen dieses System unterbewusst bei extremem Stress ein. Wenn die Stresshormone Adrenalin und Cortisol unser Gehirn z.B. bei Todesangst überfluten, gilt das urzeitliche Überlebensprin­zip.

Auch in weniger bedrohlichen Situationen werden Erfahrun­gen, die im Großhirnbereich abgespeichert sind, durch körperliche Empfindungen bzw. „Marker“aktiviert.

Kleine Zellen „große Gefühle“: Die Spiegelneuronen

Ob wir einen Menschen sympathisch finden oder uns gar in ihn verlieben – das entscheidet sich in Bruchteilen von Sekunden. Es sind unbewusste Erfahrungen, die schneller als der Verstand Empfindungen auslösen.

Oft reicht bereits ein Gedanke, ein kurzer Moment einer beliebigen Sinneswahrnehmung, und wir erkennen die Lösung für ein jahrelanges Problem. Der äußere Reiz ist dabei nur der Auslöser für ein inneres Bild. Wir empfinden solche genialen Momente als Gedankenblitz, als Bauchgefühl oder inneres Wissen. Woher sie kommen, wissen wir nicht. Wenn wir dann gefragt werden, weshalb wir unsere Entscheidung so und nicht anders getroffen haben, sagen wir, dass es Intuition war. Eine Mutter spürt ohne Nachzudenken, wenn ihr Baby Kummer hat. Das Kind wiederum „liest“ in dem Gesicht seiner Mutter jedes Gefühl ab und reagiert darauf unbewusst. Es spiegelt das Verhalten der Mutter.

Prof. Joachim Bauererklärt dieses Phänomen wie folgt: „Intuition ist eine biologische Resonanz, die in uns entsteht, ohne dass wir bewusst darüber nachdenken und ohne dass wir das kontrollieren können. Wir haben Spiegelnervenzel¬len, die in uns eine Resonanz auslösen.“

Wie können Eltern, Lehrer und Vorgesetzte sich das „Spiegelneuronen-Resonanzsystem“ zunutze machen?

Aus der Entwicklungspsychologie wissen wir, dass der Mensch unterschiedliche Reifeprozesse durchläuft. Bereits im Mutterleib nimmt das Gehirn regen Anteil an allen Reizen, die von außen einwirken. Jede Emotion der Mutter wird unbewusst registriert und imitiert. Durch die modernen bildgebenden Verfahren der Gegenwart sind die Neurowissenschaften erstmals in die Lage versetzt, diese Entwicklungsprozesse morphologisch-strukturell darzustellen und nachzuweisen.

Über den Körper vermittelt, bilden sich sogenannte neuronale Netzwerke, die ein Spiegelbild dessen sind, was vom Ungeborenen erlebt wird. Es werden nach und nach typische Erregungsmuster gebahnt, die sich durch Reizwiederholung verfestigen. Diese Erregungsmuster hinterlassen individuelle strukturell verankerte Spuren im Gehirn.

Die Persönlichkeitsentwicklung basiert zunächst auf einfachen Wahrnehmungserfahrungen, die sich mehr und mehr herausdifferenzieren. Zunächst sind es Mutter und Vater, die in Beziehung zum Neugeborenen durch ihre Fürsorge dazu beitragen, dass sich ganz bestimmte Antwort- und Reaktionsmuster bei ihrem Sprössling herausbilden. Später, wenn der heranwachsende Mensch mit immer mehr anderen Menschen Beziehungen knüpft, können leicht Konflikte entstehen.

Das Imitationslernen ist die Grundlage für die Weitergabe von Wahrnehmungs-, Bewertungs- und Handlungsmustern von einer Generation zur nächsten. Die neurophysiologische Grundlage dieser Identitätsbildung basiert auf dem Resonanzprinzip der Spiegelneuronen.

Gehirnentwicklung durch gelingende Beziehungen – das Social Brain

Der bekannte und viel zitierte Neurologe und Hirnforscher Prof. Gerald Hüther von der Universität Göttingen definiert das Gehirn als Beziehungsorgan. In einem wissenschaftlichen Aufsatz im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung stellt Prof. Hüther fest: “Zum Zeitpunkt der Geburt hat das menschliche Gehirn zwar schon wichtige pränatale Erfahrungen verankert, aber es ist insgesamt noch unfertig. Diejenige Hirnregion, die sich am langsamsten herausbildet, ist der präfrontale Cortex. Er ist in besonderem Maße durch das soziale Umfeld formbar.“

Thomas Fuchs, der angesehene Medizinprofessor und Neurowissenschaftler am Lehrstuhl für Psychiatrie und Philosophie von der Universität Heidelberg schlägt in die gleiche Kerbe. Für Fuchs erlangt das Gehirn erst durch seine Verbindung mit unseren Muskeln, Eingeweiden, Nerven und Sinnen, mit unserer Haut, unserer Umwelt und mit anderen Menschen zu seiner großen Bedeutung. Prof. Fuchs führt weiter aus:

„Das Gehirn ist der Mediator, der uns den Zugang zur Welt ermöglicht, der Transformator, der Wahrnehmungen und Bewegungen miteinander verknüpft.“ Zentral sei „nicht nur der Austausch mit seiner natürlichen Umwelt, sondern vor allem die Interaktion mit anderen Menschen.“

Innere Stärke und Gelassenheit durch Achtsamkeit

Innere Stärke und Gelassenheit durch Achtsamkeit

Wie uns neurowissenschaftliche Daten und Fakten helfen, durch Achtsamkeit unsere Lebens­qualität in vielen Bereichen zu verbessern.

Achtsamkeit kann man trainieren, und darin geübte Mens­chen finden zu innerer Ruhe, Stärke und Gelas­senheit. Denn Achtsamkeitstraining verbessert die Fä­higkeit sowohl zur Aufmerksamkeits- als auch zur Emo­tionsregulation. Erst seit einigen Jahren beginnt man zu entdecken, welche Veränderungen im Gehirn während des Trai­nings stattfin­den, und man beginnt auf Grund dieser Befunde auch zu verstehen, wie sowohl Acht­samkeits­training als auch die Fähigkeit zur Achtsamkeit im Ge­hirn funktionieren.

Achtsamkeit ist ein geistiger Zustand

Der Begriff Achtsamkeit entstammt dem Buddhismus. In einigen der wichtigsten Schriften dieser Religion, der Sati­patthana Sutra und der Anapanasati Sutra, erläutert der historische Buddha die Auswirkungen der Achtsamkeit, ihre Rolle bei der Erlangung von Weisheit sowie die Kultivierung der Achtsamkeit. In der westlichen Welt hat der Begriff ver­schiedene Defini­tionen erfahren. Die in der Fachliteratur am häufigsten verwendete Besch­reibung stammt von amerika­nischen Biologen und Medizi­ner Jon Kabat-Zinn. Er be­zeichnet Achtsamkeit als einen Zustand, der entsteht, wenn die Aufmerksamkeit bewusst und vollkommen auf das Hier und Jetzt, auf den gegenwärtigen Moment gerichtet wird, ohne die dabei gemachten Erfahrungen zu bewerten oder emotional darauf zu reagieren.


Achtsamkeitsmeditationen

Meditationen werden seit Jahrhunderten in verschiedenen Kulturen praktiziert, als Weg zur Bewusstseinserweiterung, zur Heilung oder zur Selbsterkenntnis. Als Definition für den Begriff Meditation bietet sich eine Bes­chreibung an, die mehrere verschiedene Ansätze in sich vereint: Der Begriff Meditation bezieht sich auf eine Ansam­mlung von Selbstre­gulations-Praktiken, die das Training von Aufmerksamkeit (im englischen: attention) und von Gewahr­sein (im engli­schen: awareness) in den Mittelpunkt rücken, um mentale Prozesse unter größere willentliche Kontrolle zu bringen und dabei generelles geistiges Wohlbefinden und geistige Ent­wicklung sowie spezifische Fähigkeiten wie Ruhe, Klarheit und Konzentration zu fördern.

Das Wirkungsspektrum der Achtsamkeit

Achtsamkeitsmeditationen verschieben die geistige Pers­pektive auf das eigene Ich, so dass man in der Lage ist, seine Gedanken und Gefühle mit einem gewissen Abstand zu betrachten. Es fällt leichter, mit Stress, Ängsten und negativen Gefühlen wie Trübsinn oder Minderwertigkeit umzugehen. Besonders durch die Erforschung von Thera­piewirkungen bei verschie­denen Patientengruppen konnten erstaunliche Wirk­samkeitserfolge nachgewiesen werden.

Aufmerksamkeitsregulation

Achtsamkeit entsteht durch den bewussten und gezielten Einsatz von Aufmerksamkeit. Durch Achtsamkeitstraining kann die Aufmerksamkeit so­wohl leichter fokussiert als auch bewusst ausgeweitet wer­den. Die Fähigkeit zur Achtsamkeit erleichtert es, die Aufmerk­samkeit auf ein Objekt zu kon­zentrieren und zu halten und man bemerkt schneller, wann die Gedanken abzudriften drohen. Einfach formuliert: Wenn ich mich besser konzentrieren kann, bin ich schneller fertig. Oder anders formuliert: Wenn meine Gedanken ständig von einem Thema zum nächsten springen, mache ich unnötig viele Fehler. Außerdem lernt man, mit Störungen effektiver umzugehen, indem man sie entweder gezielt ausblendet oder aber bewusst annimmt und darauf eingeht.

Körperbewusstsein

Achtsamkeitsmeditationen verstärken die Fähigkeit sowohl zur Interozeption als auch zur Exterozeption. Mit diesen beiden Begriffen ist die Sensibilität gemeint, die entweder nach innen oder nach außen gerichtet ist. Mens­chen, die regelmäßig entsprechende Meditationsübungen machen, wie zum Beispiel die body-scan Meditation, erleben das angenehme Grundgefühl, Eins mit ihrem Körper zu sein.

Die innere Landkarte wird differenzierter, das Gefühl für Körperhaltung, Bewegung, Mimik und Gestik verbessert sich und innere Signale können intensiver wahrgenommen und exakter interpretiert und zugeordnet werden.

Emotionsregulation

Die neuronale Hauptzentrale für Emotionen ist das limbi­sche System. In der modernen Neurobiologie wird dieses System in drei strukturell und funktionell unterschiedliche Ebenen unterteilt. Die untere limbische Ebene, die mit der Hirnanhangsdrüse in Zusammenhang steht, steuert lebens­wichtige Körperfunk­tionen und angeborene Verhaltenswei­sen. Die mittlere Ebene hat mit unbewusster Emotionsent­stehung und Emotionskontrolle zu tun, sowie mit unbe­wusster Ver­haltensbewertung. Die obere limbische Ebene ist die Ebene der bewussten Gefühle und besteht aus limbi­schen Arealen der Großhirn­rinde. Dazu zählen der insuläre Cortex und verschiedene Bereiche des cingulären Cortex. Außerdem gehört der orbitofrontale Cortex zu diesem Sys­tem, da dieses Areal der Ort der emotionalen und motivatio­nalen Aspekte der Verhaltensplanung darstellt, insbeson­dere in Hinblick auf die Einschätzung der Konsequenzen der geplanten Handlung.

Selbstwahrnehmung

Mit dem Begriff Selbstwahrnehmung ist nicht, wie beim Körperbewusstsein, ein rein physisches Empfinden des eigenen Organismus gemeint, sondern, als eine Kompo­nente des Selbstbewusstseins, die gesamtheitliche physis­che und psychische Wahrnehmung der eigenen Person. Das Selbstbild definieren Psychologen als die Summe aller Selbstwahrnehmungen, die durch Informationen anderer über sich ergänzt werden. Das Selbstbild ist also ein psy­chologisches Konstrukt, das ein Mensch von sich selbst herstellt. Eine Verstärkung der Achtsamkeit kann zu einer verfeiner­ten Selbstwahrnehmung führen. Das bedeutet, dass man deutlicher unterscheiden kann zwischen dem Selbstbild und der aktuellen Selbstwahr­nehmung.

Neurologische Veränderungen durch Achtsamkeits­training

 Mittels funktioneller Magnetresonanztomografie, kurz fMRT, wurden zahlreiche Untersuchungen an verschiedenen Pro­banden gemacht. Es wurden sehr erfahrene Meditierende, außerdem Novizen, also Meditationsanfänger, und, als Testgruppe, nicht-Medi­tierende miteinander verglichen. Außerdem gibt es Studien, in denen die EEGs dieser drei Gruppen miteinander verglichen wurden, und Studien, in denen mittels Voxel-basierter Morphometrie die Dichte ein­zelner Hirnregionen gemessen wurde. Die Anzahl derartiger Studien, in denen nach durch Achtsamkeitsmeditationen verursachten funktionellen und strukturellen Veränderungen des Gehirns gesucht werden, wächst seit einigen Jahren beständig.

Verbesserung von Autoregulationsprozessen

Unter dem Begriff Autoregulation versteht man die Fähig­keit, bestimmte Prozesse willentlich und gezielt verändern zu können. Wie bereits beschrieben können durch Acht­samkeit die mit Aufmerksamkeit und die mit Emotionen verbundenen Pro­zesse bewusst modifiziert werden. Beson­ders wichtig ist die Fähigkeit zur Selbstregulation bei Pro­zessabfolgen, die häufig automatisiert, also sozusagen fremdreguliert ablaufen wie bei der Aktivierung der Stress-achse, einer physiologischen Kettenreaktion, die durch eine intensive Stressempfindung ausgelöst wird.

Achtsamkeit im Alltag

Auch wenn man sich nicht zu täglichem Meditieren überre­den oder überzeugen lassen will oder kann, so kann man dennoch der Achtsamkeit und den damit verbundenen ver­besserten Eigenschaften und Fähigkeiten näher kommen als man es jetzt ist. Der Grundgedanke dieses Konzepts ist ja, konzentriert zu beobachten ohne zu werten. Allein schon dadurch werden etablierte Mechanismen entkoppelt und schaffen Freiraum für Neues, für neue Ver­haltensweisen und neue Gedankenstrukturen.